Schlösser und Gutshäuser in Ostpreußen

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Beschreibung

Ostpreußen ist ein Land mit sehr reicher Geschichte. In diesem nordeuropäischen Raum, wo verschiedene Nationen miteinander lebten und gegeneinander kämpften, wechselte die Oberherrschaft über das Land immer wieder. Darum blieb im allgemeinen jeder, der im Besitz von Grund und Boden war, auf seiner Scholle sitzen – egal, wer gerade die Herrschaft ausübte. So entstanden in Ostpreußen wunderbare Schlösser und Gutshäuser, wo adelige Familien ihren Sitz hatten. Hier lebten solche Familien wie Dohna, Eulenburg, Dönhoff, Lehndorff, die dieses Land auch prägten. Diese Welt mit ihrem Wertesystem, in dem Ehre, Gemeinsinn und Loyalität, die wichtigsten Grundsätze waren, ist schon vergangen. Heutzutage können wir nur die Spuren dieser Welt u.a. in den geblieben Gebäuden auffinden. Das ostpreußische Kulturerbe ist noch bewahrt in Türmchen, Mansarden, Risaliten, Erkern, Veranden, in den Wappenkartuschen der ostpreußischen Guts- und Herrenhäuser wie auch in den Ziegelbauten der Wirtschaftsbereiche, in Mühlen, Parkanlagen, und jahrhundertealten Eichenspalieren. Die Teilnehmer werden in die Thematik der ostpreußischen Schlösser und Gutshäuser, sowie der Geschichte Ostpreußens eingeführt. Es werden ausgewählte Objekte präsentiert. Es wird nicht nur der architektonische Form des Bauwerkes, sondern auch seine Geschichte vorgestellt. Danach werden die Werkstattsteilnehmer anhand des fotografischen Materials die Schlösser erkennen und auf der Karte zuordnen.