Über die „Entdeutschung“ der 1945 an Polen angeschlossenen Gebiete

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Beschreibung

Mehr als vier Jahrzehnte lang kämpften die kommunistischen Machthaber mit großem Eifer gegen die Spuren deutscher Vergangenheit in Oberschlesien und in anderen Regionen des nördlichen und westlichen Polens. Polonisiert wurden geografische Namen, Vor- und Familiennamen, aber auch jegliche deutschsprachige Informations- und Werbeaufschriften, Ladenschilder und Wegweiser. Doch war dieses Bemühen nicht überall von einem Erfolg gekrönt. Auch heute sprechen in vielen kleineren und größeren Ortschaften Schlesiens in anderer Regionen die Mauern noch Deutsch. Unter bröckelndem Putz kann man vielerorts historische deutsche Schriftzüge sehen. Der Vortrag würde von einem Kampf gegen die Spuren der deutschen Vergangenheit handeln und der Suche nach Relikten, die stärker waren als der Eifer der kommunistischen Behörden.

 

Anmeldung: cosel@lernraum.pl